Aktuelles


+ Donau-Versandung steigert die Vektorgefahr von Gelsen mit Humanpathogenen (Viren)

Gelsendynamik und -strukturen sind stichhaltige Indikatoren von den sich immer weiter aufbauenden irreversiblen Umweltfehlern.

Zum Thema der Verschlammung des Donautales und insbesondere von betroffenen Flutungsgebieten durch falsch konzipierte Stauhaltungen (Stichwort: Stauwerke=Absetzbecken) gab es eine APA Aussendung (Zukunftswissen - APA, vom 15. Mai 2012). Der Text des APA-Interviews steht nun hier: |"FlussUferOekologie"|.

Eine weitere APA-Aussendung nach dem Katastrophenhochwasser 2013 ist ebenfalls nicht mehr im Netz zu finden. Lediglich der damals auf APA basierende Artikel der Kronenzeitung kann heute noch aufgerufen werden: http://www.krone.at/365275, 14. Juli 2013.

Beim Keynote-Vortrag einer internationalen Soziologentagung, im September 2015 in Klagenfurt, Science, Research and Popular Culture, wurde dazu referiert. Dem Titel der Tagung angemessen gab es in dem Vortrag auch eine live-Performance.

Zu dieser Lecture gab es inzwischen zwei korrespondierende Ausstellungen, die Fine.Sand Art - The Symbol of the cold Sun wurde vom 9.1.2018 (Vernissage) bis zum 15.1.2018 (Finissage) in der Galerie "Spektakel", Hamburgerstrasse 14, 1050 Wien, gezeigt. Unter dem Titel Zwei Leben - Fine.Sand Art zeigte der Verlag der Bibliothek der Provinz in der Eisenberger Kulturfabrik in Gmuend vom 23. Juni 2018 bis zum 22. Juli 2018 erstmals eine umfassendere Auswahl an Bildern und Kunstprojekten. Zu den wissenschaftlichen Arbeiten als Grundlage der Exponate wurden zur Finissgae, am 21.7.2018, auch noch thematisch ausgesuchte Lieder nach der Choreographie der internationalen Soziologentagung 2015 gezeigt.

"Wissen.schafft.Kunst"!

Zum Wesen und zur Bedeutung der Werke in der Ausstellung gibt es u. a. Statements von Personen aus dem Kultur - und Wissenschaftsbereich sowie aus der Politik (von A wie Joachim Allgaier bis Z wie Wolfgang Zinggl). Den Pressetext zur Ausstellung in Gmuend hat Joachim Allgaier neu verfasst. Der Text kann vom Verlag der Bibliothek der Provinz in Grosswolfgers im Waldviertel bezogen werden.

Eingestellt von Bernhard Seidel, am 28. Juli 2018.

+ STICKER Aktion: Wertvolles Regenwasser - Achtung Gelsen!

Im Juni 1999 gab es einen Leitartikel im Profil: "Angriff der Gelsen"!

Im Jahr 1999 wurde also bereits berichtet, was biologisch eigentlich klar sein musste. Dennoch stellten daraufhin einige Damen und Herren den Gelsen gleichsam einen Persilschein aus und es gelang ihnen damit, Wasserrechtsbeamte zu einer umfassenden Aussendung an die Bezirke zu gewinnen. Bereits im Jahr 2001 gab es aber Befunde einer von heimischen Gelsen hervorgerufenen landesweiten Epidemie durch einen Flavivirus. Genau vor dieser Problematik war im Profilartikel gewarnt worden. Das Burgenland, Wien und auch Niederoesterreich wurden zehn Jahre danach sogar zum Seuchengebiet des Blutspendewesens; erneut wegen eines Flavivirus.

Das ungehemmte Ausbreiten der Asiatischen Buschgelse, Aedes japonicus, bundesweit seit 2011, soll hier zum Anlass genommen werden, wenigstens eine Kontrollmethode zu empfehlen.

Es geht dabei um das Regenwasser, das ohne Zweifel eine praktische und nachhaltige Rohstoffquelle darstellt. Es sollte lediglich beachtet werden, dass bestimmte Stechmueckengruppen dieses Angebot zur Massenvermehrung aufsuchen werden. Neben den heimischen Hausgelsen (Culex, Culiseta) und einigen Fiebergelsen der Gattung Anopheles, kann das nun auch vermehrt die Asiatische Buschgelse sein. Der hier vorgestellte Sticker ist gleichsam ein Hinweis darauf, dass das Auffangen von Regenwasser ohne entsprechendes Management (fester Deckel, Haarnetz, Speiseoelfilm) und wiederholter Kontrolle des Wassers nicht anzuraten ist. Bei dem Ausleeren eines Fasses ist dabei jeweils zu achten, dass auch der Bodengrund (Detritus, Algen, Schmutz) entfernt wird, da sich darin oftmals Larven und Puppen versteckt halten, die dann durch erneutes Regenwasser ihren Zyklus rasch fortsetzen und beenden werden. In einem normalen Regenwasserfass kann sich bis zu einer Million Gelsenindividuen pro Jahr bilden.

Diese Aktion soll als kleiner, aber wesentlicher Beitrag verstanden werden, die Entwicklung von Gelsen zu kontrollieren. Die Vorarlberger Nachrichten bzw. die Kronen Zeitung haben die Sache bereits kommuniziert.

Hier der Sticker: "Vorsicht! Stechmuecken aus dem wertvollen Rohstoff Regenwasser"

Nachdem seit 1997 keine sinnvollen Kontrollen bekannt wurden, die die Praedikate Nachhaltigkeit, Innovation und Multifunktionalitaet verdienen, fristen Stechmuecken hierzulande ein ruhiges Dasein, mit hohem Vermehrungs-, Ausbreitungs- und Vektorpotenzial. Um Stechmueckenpopulationen zu behindern oder gar zu verhindern ist Aktion aller BewohnerInnen des Landes erforderlich, aber davon sind wir noch weit entfernt.

Eingestellt von Bernhard Seidel, am 19. Juli 2015/update 17.7.2017. Bei Verwendung von Muster, Idee und Design, etwa im Schulunterricht, ist auf diese Homepage zu verweisen!


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Experten fordern die vermehrte Beachtung von Gelsen im Gesundheitswesen. APA Interview vom 4. April 2014 (unpubliziert).

Einen Text des APA-Interviews finden sie unter: |"Kontolllockstoff & Gelsenabstiegshilfe"|

Eingestellt von Bernhard Seidel, am 17. April 2014.

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Die Frage: "Was ist eine "Gelsenabstiegshilfe" und wie funktioniert sie?" ... wurde in dem folgenden Tagungsbeitrag behandelt.

Seidel B., F. Allerberger, P. Hufnagl, A. Indra (2014): Sustainable and multifunctional mosquito pest management: a pull opportunity and a push advice. Proceedings of the 1st Conference on Neglected Vectors and Vector-Borne Diseases (EurNegVec), Cluj-Napoca, 8th - 12th April 2014. Parasites and Vectors 2014, 7(Suppl 1) : O6 doi:10.1186/1756-3305-7-S1-O6

Online at: All Abstracts of the Conference

Eingestellt von Bernhard Seidel, am 3. April 2014.

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*** "The Tiger has arrived in Austria!" ***

Den erweiterten Text, Inhalt von mehreren Antworten zu Medienanfragen, finden sie hier: | "Asiatischer Tiger Mosquito" |

Eingestellt von Bernhard Seidel, am 22. Juni 2012 (Update Nov. 2012).